Weitere Details zu diesem Wahlversprechen
Welche innenpolitischen Maßnahmen sollte eine neue Bundesregierung sofort beschließen?
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: Eine FDP in einer Regierungsbeteiligung sollte zügig das Gesetz von Frau von der Leyen zur Sperrung von Internetseiten stoppen, das noch bei der EU-Kommission liegt. Außerdem muss eine neue Bundesregierung sofort die Anwendung der Vorratsdatenspeicherung aussetzen bis das Verfassungsgericht entschieden hat. (rp-online - 18.9.09)
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heise.de 29.9.09
Notwendig seien "Gesetzesentschärfungen", betonte die einstige Bundesjustizministerin bei Pressegesprächen in München. Leutheusser-Schnarrenberger könnte diesen Posten auch in einer schwarz-gelben Bundesregierung nach dem erfolgreichen Abschneiden der Liberalen am Wahlsonntag wieder einnehmen.
Die verdachtsunabhängige Protokollierung der Nutzerspuren sei genauso falsch wie das noch nicht verkündete Zugangserschwerungsgesetz, betonte die Liberale.
Wann abgegeben: 18.09.2009
Wann eingelöst oder gebrochen: k.A.
Politikfelder: Kultur / Medien / IT , Recht / Verfassung , Sicherheit / Überwachung
Tags: datenschutz vorratsdatenspeichercherung überwachungsstaat verbindungsdaten privatsphäre bundesverfassungsgericht
Quellen für dieses Versprechen:
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Nach der Bundestagswahl: FDP fordert Korrektur in der Innenpolitik
Web-Nachrichten (heise.de) -
Leutheusser-Schnarrenberger im Interview: "Die FDP wird Internetsperren zurücknehmen"
Web-Nachrichten (RP-Online) -
PNP-Interview mit der bayerischen FDP-Chefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Web-Nachrichten (Passauer Neue Presse)


Das BVerfG hat schon entschieden, somit kann dieses Versprechen nicht mehr erfüllt werden. Bis zur Entscheidung wurde das Versprechen nicht erfüllt. Somit eindeutig ge... (mehr)
Das BVerfG hat schon entschieden, somit kann dieses Versprechen nicht mehr erfüllt werden. Bis zur Entscheidung wurde das Versprechen nicht erfüllt. Somit eindeutig gebrochen! (weniger)
von: Jan - 04.04.2010 - 00:16
Die Einigung in der Koalition gibt größtenteils nur die Vorgaben des BVerfG wieder, ändert also nicht viel an der aktuellen Situation. Insbesondere findet eine Speiche... (mehr)
Die Einigung in der Koalition gibt größtenteils nur die Vorgaben des BVerfG wieder, ändert also nicht viel an der aktuellen Situation. Insbesondere findet eine Speicherung der Daten weiterhin statt. Daher eindeutig gebrochen. (weniger)
von: optional - 16.10.2009 - 23:19
nähere Infos hier: http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/83/87/#Aussetzung (mehr)
nähere Infos hier: http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/83/87/#Aussetzung (weniger)
von: sit - 25.10.2009 - 16:08